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Mein Weg Ich bin 1957 in Augsburg geboren. Meine Schulzeit war zuerst in Hannover und ab 1967 in Heidelberg. Erst vor ein paar Jahren - also mit 44 Jahren ! - erinnerte ich mich wieder daran, dass ich als kleiner Junge geistige Wesen sehen konnte. So sehr und so lange kann man das verdrängen! Ich erinnerte mich in einer Meditation, dass in Hannover bei mir als ca. 3 jähriger Junge eine weibliche Gestalt in meinem Zimmer stand, die mich zwar liebevoll anschaute, die ich jedoch nicht kannte. Sie machte mir Angst, so dass ich glaubte, sie sei eine Hexe. Das war das, was ich damals in meiner kindlichen Welt kannte - auch weil mich ein Hexen- Kinderbuch zu dieser Zeit sehr bewegte (Die kleine Hexe). Hätte man mir doch nur ein Buch über Engel vorgelesen! Auf Grund meiner inneren Haltung zeigte sich die Gestalt immer in etwas unschönen grün-gelblichen Farben und ich weiß noch, wie ich sie bat, doch zu verschwinden. Sie trat dann hinter einem Vorhang und ich war froh, dass sie auf mich reagierte. Trotzdem blieb die Angst, da sie ja nur hinter dem Vorhang stand. Ich
sprach
nie
mit
jemand
über sie
und
sie
"verschwand"
ohne
Aufsehen
aus
meinem
kindlichen
Leben. Während meiner Schulzeit in Heidelberg kam ich mit dem Gedankengut der Studentenbewegung in Berührung und engagierte mich damals unerwünschterweise an der Schule. Wir schrieben und verteilten Flugblätter zu den verschiedenen politischen Themen. Gleichzeitig erstritten wir uns in HD-Ziegelhausen ein selbstverwaltetes Jugendzentrum, welches später dem späteren Heidelberger Oberbürgermeister Zundel sehr ein Dorn im Auge war: "Die einzige Kneipe Heidelbergs ohne Konzession und Sperrstunde!" (was ganz so verkehrt nicht war...). Tatsächlich wurden wir anfangs von der der Heidelberger SPD mit DM 200,- monatlich aus der Fraktionskasse (!) bezuschusst. Nach ein paar Jahren lies die Stadtverwaltung das Jugendzentrum in einer frühmorgendlichen Nacht- und Nebelaktion kurzer Hand abreißen. So ging das damals. Mit
13 Jahren
- ich
beschäftigte
mich
schon
mit
der
Thematik
der
"anderen
Kräfte"-
begegnete
mir
ein
Buch,
in dem
ein
Australier
behauptete,
"jedes
Wissen
ist
jederzeit
und
überall
vorhanden
und
auch abrufbar".
Dieses
Satz
berührte
etwas
ganz
tief
in mir.
Eine
starke
innere
Stimme
sagte
"Ja,
genau
so ist
das"
und
mein
Körper
erfüllte
sich
mit
großer
Kraft.
Ich
hatte
wirklich
überhaupt
keine
Ahnung,
wie
das
mit
dem
Wissen
funktionieren
sollte,
aber
da gab
es diese
Gewissheit
in mir, dass da etwas dran ist.
Trotz
meiner
eindeutig
linkslastigen,
politischen Aktivitäten
besuchte
ich
mit
16 Jahren
einen
Meditationskurs
in Transzendentaler
Meditation
von
Mahrishi
Mahahesh
Yogi.
Das
hat
mich
tatsächlich
damals
sehr
verändert:
In dem
Initiationsritual,
bei
welchem
ich
mein
Mantra
bekam,
hatte
ich
ein
sehr starkes
Lichterlebnis.
Ich
war
danach
so beglückt
und auch
entrückt,
dass
ich
auf
dem
Heimweg
viel
zu schnell
mit
meinem
Mofa fuhr:
Ich
stürzte
in einer
Kurve
hin,
weil
da dummerweise
ein
Fußgänger
war.
Ich
glaubte
ich
könne
mit
voller
Geschwindigkeit
die
Bordsteinkante
hochfahren
und
stürzte
ein
zweites
Mal.
Als
ich
zuhause
ankam,
war
ich
noch
ein
drittes
Mal
gestürzt,
hatte
zerrissene
Hosen
und
war
blutig.
Das Meditieren gefiel mir sehr! Jedoch kürzten mir meine TM-Lehrer meine Meditationszeit wegen der Unfälle auf gerade mal 10 Minuten täglich und ich musste Yoga und Asanas (Atemübungen) machen, um zu lernen, mit meiner freigesetzten Energie umzugehen. Natürlich hielt ich mich nicht immer daran. Ich veränderte mich: Morgens stand ich früher auf, weil mir der Schulbus zu laut und zu eng war. Ich nahm einen früheren Bus und hatte dann noch Zeit ein Stück zu Fuß in die Schule zu spazieren, für welches ich sonst die Strassenbahn genommen hätte. Diese Spaziergänge am Morgen hatten etwas Meditatives und grundlos glückliches, an das ich mich heute noch gerne erinnere. Ich veränderte meine Haltung in der Schule: ich dachte, wenn ich schon hier sitze, kann ich ja wenigstens zuhören - was meine Noten deutlich verbesserte. Allerdings verheimlichte ich das Meditieren. Ich befürchtete, verlacht oder nicht ernst genommen zu werden. Und das wollte ich in diesem Punkt nicht. Nicht einmal meine Eltern wussten davon. Auch wüsste ich nicht, dass sonst irgend jemand in meiner Umgebung meditiert hat. Noch heute frage ich mich manchmal, was mich als sechzehnjährigen dazu brachte, mit dem Meditieren zu beginnen. Während
meines
Physik-Studiums
machte
mir
die
Meditation
Probleme:
Es dauerte
nicht
lange,
da trank
ich
Alkohol
und
rauchte
Zigaretten
oder
Pfeife
und....
Nur ganz allmählich näherte ich mich wieder spirituellen Ideen an. Ich probierte vieles aus und fand jedoch nicht "meinen Platz". 1980 lernte ich eine Gurdief-Ouspenski Gruppe in Heidelberg kennen. Diese beschäftigte sich intensiv mit den Kräften und Möglichkeiten des Bewusstseins und seiner Erweiterung. Ich zog für eine Weile nach Schweden in die Linbu - Gemeinschaft (Linbu Society) und lernte dort ihre Lehren und das Leben dort kennen, das auch - für mich sehr schön - viel mit Kunst und Kunsthandwerk , auch zu tun hatte. Ich konnte in der Schmuckherstellung und in der Töpferei arbeiten. Ich hatte eine Liebesbeziehung zu einer Malerin und war in einer KÜnstlergruppe aktiv und machte meine ersten Erfahrungen mit Ölmalerei. Unter anderem verkauften wir in Nordschweden unseren Schmuck, Keramik und Bilder auf den dort im Sommer üblichen Märkten und genossen die Mitternachtssonne. Das war eine sehr intensive Erfahrung - besonders das Campen an den einsamen, nordschwedischen Seen in der Mitternachtssonne. Das esoterische Lernsystem von Gurdief erschien mir jedoch viel zu rigide. Die Schüler dort empfand ich als bevormundet und nicht mehr in ihrem Wesen gewürdigt. Die Gemeinschaft hatte die typischen Charakteristikas einer Sekte, d.h. eine eigene Sprache, kaum Kontakte nach außen und hierarchische Ordnungs-Strukturen im Inneren. Dies gefiel mir nicht, weshalb es mich wieder nach Deutschland zurückzog. 1983 gründete ich mit meiner jetzigen Lebensgefährtin Meera Scheu eine Familie, d.h. wir kauften ein Haus und bekamen einen Sohn, der uns natürlich in Anspruch nahm. Ich lernte, mich den alltäglichen Verpflichtungen des Vaterseins, deren Anforderungen und Herausforderungen zu stellen. Wir zogen nach Finkenbach und ich eröffnete mein eigenes Kreamik-Atellier. Durch meine küntlerische und handwerkliche Arbeit im eigenen Haus konnte ich das Aufwachsen unseres Sohnes gut miterleben und gestalten. Meera und ich besuchten gemeinsam Seminare bei Schamanen. Die Rituale, Schwitzhütten, Kreis- und Trancetänze gefielen uns gut und die Lehren bereicherten uns Das Arbeiten mit dem Material Ton erdete mich sehr auf meinem spirituellen Weg. Zum Beispiel bekam ich ein intensives Verhältnis zu Krafttieren daurch, dass ich Plastiken von ihnen modellierte. Durch die intensive Auseinandersetzung mit äußernen Form eines Tieres kam ich seinem Wesen auf besondere und für mich sehr berührende Weise nahe - insbesondere wenn sich die Gestaltung über einen längeren Zeitraum hinzog. Heute bedauere sehr ich, dass ich die Plastiken damals weggegeben habe - es waren nun mal auch Auftragsarbeiten, die Geld einbrachten. 1986 begegnete ich dem brasilianischen Heilerehepaar Carmen und Jarbas Marinho. Deren, wie sie es nannten, spiritistische Heilarbeit interessierte mich sehr. Ich entschloss mich, nach dem absolvierten Training bei Ihnen, ihre Seminare in Deutschland zu organisieren und zu übersetzen. Dadurch ich hatte die Möglichkeit ihre Arbeit auf sehr intensive Weise über einen längeren Zeitraum kennen zu lernen. Es gab in Heidelberg über mehrere Jahre eine Marinho-Heilergruppe, der auch Meera mit angehörte, wo wir diese Methode auch anderen Menschen nahe brachten. Diese Arbeit war ungeheuer spannend. Sie hatte sehr viel damit zu tun, innere Anteile und Wesen
aus früheren Inkarnationen zu kanalisieren. D.h. eine/r fungierte als Medium und ein Zweiter
als - sagen wir "Gesprächstherapeut", der mit den teils Verstorbenen sprach um
ihnen in ihrer verirrten Lage weiter zu helfen. Es war faszinierend, mit verschiedensten Energien
und Wesen in Kontakt zu treten. Nach brasilianischer Vorstellung kontaktierten wir Geistwesen
oder Bewusstsein aus früheren Leben einer Person, die wir behandelten. Mein Verständnis
davon ist heute etwas differenzierter. Und trotzdem war es ungemein bereichernd menschliche Aspekte
zu kanalisieren, d.h. durch sich sprechen zu lassen, wahrzunehmen, wie sie sich ausdrücken,
wahrzunehmen, was sie aussprechen und was sie z.B. verbergen und deren inneren emotionalen Zustand
zu spüren d.h. am eigenen Leib zu erleben. Tatsächlich kamen wir auch mit einigen wunderlichen Wesen in Kontakt: Haben sie schon einmal
mit ein Piratenkapitän aus dem Mittelalter gesprochen? Oder einmal hatten wir Kontakt mit
Mensch von einem Volk, das vor den Etruskern in Italien lebte und eine völlig andere Zeitwahrnehmung
hatte als wir heute: Auf eigentümliche Weise kannten sie praktisch keine Vergangenheit und
Zukunft - sie lebten praktisch sehr im Jetzt und hatten keine Erinnerung wie wir sie kennen .
Ich weiß noch heute, wie sehr mich dieses Gespräch damals beeindruckt hat. Tatsächlich hatten wir es mit einigen Wesen zu tun, die man bösartig nennen würde. Erstaunlich war es für mich zu lernen, wie armselig die in ihrem Inneren alle waren: wenn man sie in sich hatte beim Inkorporieren, könnte man genau spüren was sie dachten, wann sie logen und man spürte, wie ihre Bösartigkeit nur ein zutiefst verzweifelter Versuch war, sich für empfangenes Leid oder Unrecht irgendwie zu rächen. Es gab auch für uns wichtige Beweise: So zeigte sich zum Beispiel eine Energiewesenheit eines Menschen durch ein Medium und (da wir mit diesen oft über Abstände hinweg sprachen) kanalisierte nach einer Woche ein anderes Medium, welches das vorherige Mal gar nicht dabei gewesen war, genau die gleiche Wesensenergie oder das gleiche Energiewesen. Das bedeutete für uns, dass diese emotionalen Wesensqualitäten unabhängig von uns existierten. Egal wer sich zum kanalisieren zur Verfügung stellte, empfing dasselbe Wesen, auch wenn er das vorige Mal nicht dabei gewesen war. Ich habe dabei sehr viel über menschliche Kräfte, menschliche Energien und Handlungsmotivationen gelernt. Es war ungemein interessant, vielfältig und lehrreich diese vielen verschiedenen Wesensqualitäten von anderen Menschen zu erleben, sie in mir selbst beim Kanalisieren zu erleben, sie zu durchschauen, die Reaktionen in mir wahrzunehmen. Jedoch nach einiger Zeit konnte ich das, was wir taten, nicht mehr in dem Verständnis und der Sichtweise der Brasilianer tun. Es kamen Zweifel auf. Dann gab es ein Fall, bei dem es sich um einen Mann mit schwerem Rheuma handelte, der nach brasilianischem Verständnis einen Besetzer hatte. Der Besetzer haßte ihn und seine Frau wegen irgendeiner Eifersuchtsgeschichte aus einem früheren Leben. Da ich auch eine Weile mit diesem Mann sprach konnte ich jedoch feststellen, dass im Grunde er seine Frau haßte, obwohl er ständig freundlich und liebevoll sich ihr gegenüber verhielt. Ich verstand, dass das was die Brasilianer als besetzende Energie, als aggressiven Besetzer verstanden, in Wirklichkeit die aufgestauten Aggressionen, der unterdrückte Hass des Mannes gegen seine Frau war, den er ja nie zum Ausdruck gebracht hat. So war es auch kein Wunder, dass er die Energieheilung seiner Frau nicht ertragen hat. Sein Rheuma, das heißt seine starke Bewegungseinschränkung wegen entzündlichen Gelenken, entstand durch die eigene Blockade seiner inneren, agessiven Gefühle, die er nicht zeigen konnte oder wollte. Dies war ein Schlüsselerlebnis für mich. Seit damals weiß ich, dass zurückgehaltene, blockierte Energien wie eine Art Besetzer am Menschen hängen und so etwas wie eine eigene Identität, ein eigenes Bewusstsein entwickeln können. Sie entstehen jedoch nur durch die andauernde Unterdrückung der eigenen Energien. Ähnlich verhält es sich übrigens auch mit Angst. Auch Angst ist oft aufgestaute Energie, vor der wir wiederum Angst haben, was die Angstenergie wieder stärker werden lässt. Das ergibt einen Teufelskreis der Angst. Ich verstand auch, dass wenn wir die Wut- und Haßenergie dieses Mannes, also den "Besetzer" besänftigen und entfernen, es ihm zwar eine Zeitlang besser gehen wird, jedoch wenn er seine Haltung, Gefühle und seine Einstellung nicht ändert, er diese Energie einfach wieder als solche aufbaut. Das Rheuma, das heißt der entzündliche Konflikt in den Gelenken, war nichts anderes als sein eigener Konflikt zwischen seinen Gefühlen gegenüber seiner Frau und seiner Angst, sie zu zeigen. So konnten wir zwar mit dieser brasilianischen Heilmethode emotionale Energiemuster auflösen, jedoch war klar, dass ohne ein Verstehen und Begreifen der inneren Zusammenhänge sich diese störenden Energiemuster wieder aufbauen würden. Eine weitere Gruppe entstand bei uns in Finkenbach, wo wir das mediale Arbeiten Menschen lehrten und trainierten. Mit meinem eigenen Reifen und innerem Wachsen begriff ich, welche der hier angewendeten Elemente tatsächlich Energiearbeit sind und welches eher als „kulturelles, braslianisches Beiwerk“ begriffen werden kann. So zum Beispiel glaubten die Brasilianer daran, dass Medialität mit einem Verbüßen-müssen früherer schlechter Taten zusammenhängt. Jarbas Marinho, der nicht medial war, begriff sich in diesem Zusammenhang als schon erlöst und weiter entwickelt. Für mich hatte er eher etwas von einem rassigen südamerikanischer Macho (bitte verzeih mir!), der sich auf eine so sensible Arbeit nicht einlassen wollte. Ich war also wieder an einem Punkt, an dem ich gefordert war zu differenzieren. Ich konnte wieder nicht das ganze System einfach übernehmen - das war einfach nicht stimmig. Auch hier war ich aufgerufen, das Wesentliche von dem Unwesentlichen zu trennen. Dies war in der Tat nicht einfach. Es erfordert, eine Arbeit gut und intensiv zu kennen und zu verstehen. Die Arbeit, die ich als Spiegel der Seele bezeichne, eine Aufstellungsarbeit, die wir heute machen, ist in ihren Grundzügen von den Brasilianern hergeleitet, findet aber in einem ganz anderen psychologischen Kontext statt. In dieser Zeit habe ich Harald Wessbecher kennen gelernt. Er ist auch Medium, Seher und Seminarleiter und bot ein umfangreiches Seminarprogramm an - damals noch in Heidelberg. Ich absolvierte bei ihm eine Ausbildung zum Hemi - Sync Trainer, zum Bewusstseinstrainer und machte seine Schulung zur Medialität mit. Seine leichte Art, mit der Welt umzugehen, faszinierte mich. Ich lernte bei ihm viel über die Kräfte unseres Bewusstseins, deren Möglichkeiten, Dinge in unser Leben zu ziehen, bestimmte Geschehnisse herbeizuführen oder Wünsche zu realisieren. Ich lernte die Kraft der „Ebene Zwei“ kennen, die andere vielleicht als das Höhere Selbst bezeichnen würden, die steuernde, regulierende, wissende Kraft hinter unserer Alltagspersönlichkeit. Ich war auch bei Harald Wesbecher Teilnehmer in einer kleinen, intensiven Gruppe zur Meisterschaft des Bewusstseins, die 1988/89 in Karlsruhe stattfand. Es gab das interessante Phänomen, dass ich mich sozusagen mit Harald Wesbecher "gleichschalten" konnte und die Antworten der "Ebene Zwei" im Grunde ähnlich oder gleich wahrnehmen konnte wie er. Ich erinnere mich noch deutlich an die Channeling-Abende mit dem Energiebewußtsein, das er Harald II nennt, also ein Bewußtsein aus der Ebene 2. Die Klarheit, Direktheit und zum Teil schockierende Deutlichkeit, die er als Harald II an den Tag legte beschäftigte uns damals alle. Insbesondere das Loslassen jeglicher Wertungen und das Übernehmen jedweder Verantwortung - nicht nur für das eigene Handeln, sondern auch für die Dinge, die einem im Leben begegnen, forderte uns damals sehr. Auf seinen Seminaren über Intuition, Wahrnehmung, inneres Wissen, Hypnose, Selbsthypnose, geistiges Heilen und einigem mehr, wollten wir immer wieder die Ebene II, also Harald II hören - was Harald (1) manchmal gar nicht so sehr gefiel. Auch erinnere ich mich an eine außergewöhnliche Erfahrung mit meinem Astralkörper auf einem der Seminare: Auf dem Rücken liegend spürte ich wie sich der Astralkörper von den Füßen her langsam aus dem physischen Körper herauslöste und ich sehr erstaunt war, dass ich in dieser liegenden Haltung meine "astralen Beine" in einem Halbkreis nach oben fast wieder bis zum Becken beugen konnte, was mit den physischen Beinen ja ganz unmöglich ist. Die Ausbildung zum Hemi-Sync-Trainer schenkte mir bestimmte Bewusstseinserfahrungen und Körperaustritte. Dieses Training, das vom Monroe-Institut in Virginia, von Bob Monroe, dem Leiter des Institutes, entwickelt wurde, unterstützt Menschen mit Hilfe von Klängen ihr Bewusstsein auszudehnen und ihre Wahrnehmung zu erweitern. Besonders während dieses Trainings machten wir diese astralen Übungen, welche bei allen ganz oben auf der Hitliste standen, obwohl kaum jemand einen solchen Austritt bewusst schaffte. Ich war einer der wenigen, denen es gelang, während des Wachbewusstseins mit dem Astralkörper aus dem physischen Körper auszutreten und im Raum zu schweben. Allerdings dauerte dies meist nur eine kurze Zeit, da mich ziemlich bald eine starke Todesangst überkam und ich mich innerhalb von ein paar Sekunden in den physischen Körper zurückzog. So spannend diese außerkörperliche Erfahrungen auch waren - schweben an der Decke oder mit der astralen Hand durch den Fußboden greifen - entschied ich mich, diese Astralreisen doch zu lassen, da sie meist mit der auftauchenden intebsiveb Todesangst verbunden waren, die diese Erfahrungen immer wieder auf unschöne Weise beendeten. Offensichtlich war dieses heraustreten aus dem Körper dem Sterben so sehr ähnlich, dass eine Erinnerung an Tod und Sterben in deutlicher Weise auftrat. Außerdem tauchten in dieser Zeit morgens beim Aufwachen Zustände von astraler Starre auf, die auch recht unangenehm waren: Ich lag im Bett, bin aufgewacht und konnte keinen Körperteil bewegen, nicht meine Augen öffnen und auch keinen Ton von mit geben. Alles war starr. Anfangs verängstigte mich das sehr, aber später wusste ich, dass ich nur warten brauchte bis es vorbeiging. Astralstarre tritt dann ein, wenn der Astralkörper gerade dabei ist sich zu lösen oder langsam gerade zurückkommt: es kommt bei der Anpassung an den physischen Körper zu einer Starre. Das Heraustreten aus dem Körper kann aber auch mit heftigen wirbelnden Empfindungen einhergehen: Manchmal hatte ich das Gefühl die ganze Welt würde sich beim Austritt um mich herum drehen. Tatsächlich löste sich der Astralkörper auch in drehender Weise. Wer mehr darüber erfahren möchte, lese die Bücher von Robert Monroe. Ich empfehle "Der Mann mit den zwei Körpern". Zu dem Hemi-Sync-Training gehörte auch die Ausdehnung des Bewusstseins, d.h. nicht mit dem Astralkörper, sondern mit dem reinen Bewußtsein auf Wanderschaft zu gehen und Informationen einzuholen oder Wahrnehmungen zu machen, von anderen entfernten Menschen oder Orten. Während eines Seminars reiste ich mit meinem Bewußtsein zu einer Rose, die vor dem Haus im Garten stand und es war eine unglaubliche, faszinierende Erfahrung für mich: Genau das Bewußtsein, die Kraft einer Rose, im Innersten zu erleben. Ich verstand auf einer tiefen, seelischen Ebene das Wesen einer Rose. Das geschieht ohne Worte. Es ist ein tiefes inneres Wissen, Spüren und Fühlen. Ich verstand, warum eine Rose Dornen haben musste, warum die Blätter genau diese Form haben und warum die Blüten so aussehen wie sie aussehen. Von da an übte ich konzentriert mein Bewußtsein hierhin und dorthin auszurichten, Dinge, Pflanzen, Orte, Menschen und Tiere mit meinem Bewußtsein anzusteuern, sie wahrzunehmen und zu verstehen. Es war zum Beispiel interessant zu erleben, wie unsere Katze die Wohnung und das Haus aus ihrer
Perspektive heraus wahrnimmt und dass sie, wenn wir sie ganz schnell rennen sehen, das selbst
gar nicht so schnell erlebt. Zudem erkannte ich, dass sie problemlos in zwei Welten oder Dimensionen
gleichzeitig lebte. Unsere Katze döste ja häufig stundenlang am Tag und ich nahm wahr,
dass sie während dieser Zeit im Grunde in einer anderen Dimension mit anderen Tieren in einer
Ebene lebt und durchaus kurzfristig von dort nach hier wechseln kann. Für sie existieren
die beiden Ebene beide gleich wertig und gleich gültig und das Wechseln von hier nach dort
war für sie eine Selbstverständlichkeit. Ich konnte mich während der Harald II - Sitzungen auf diese Ebene II einschwingen und war verblüfft und erfreut darüber, dass ich oft die Worte, die Harald gleich aussprach schon vorher in meinem Kopf klingen hörte. So wusste ich manchmal wie er auf bestimmte Fragen antworten würde oder welches Thema er als nächstes anschneiden würde. Das ermutigte mich selbst zu Hause mit Durchgaben von Ebene II zu experimentieren, sie aufzunehmen und ich war erstaunt über die Kraft und Klarheit der gechannelten Durchsagen. Es gab damals eine Entwicklungsgruppe mit Harald II in Karlsruhe, die ich regelmäßig besuchte. Parallel dazu traf sich die Gruppe in Mannheim zum Üben und da channelte ich dann zum ersten Mal vor einer Gruppe zu einem bestimmten Thema. Verblüffend war für mich am Anfang schon, dass ich Dinge in diesem erweiterten Bewußtsein aussprach, die ich sonst so nie sagen würde oder die ich sonst so nicht wissen konnte. In dieser Zeit begab es sich auch, dass ich Sitzungen und Channelings für andere Menschen begann. So entwickelte sich aus anfänglichen Versuchen allmählich mein zweites berufliches Standbein neben dem Keramik-Atellier, das ich damals in Finkenbach betrieb. Nach etwas Erfahrung leitete ich eine eigene Entwicklungsgruppe mit dem Titel "Individualität, Freiheit und Liebe", die ca. einmal im Monat von Christine und Werner Fuchs organisiert wurde. Die Mitschriften sind hier auf dieser Internetseite nachzulesen. In diese Zeit fielen auch meine Abstecher in die "hellsichtige" Biologie und Chemie. Ein Forscher, der in einem großen Chemiekonzern Medikamente entwickelte, gab mir immer wieder bestimmte Stoffe zum Testen und Spüren und wir waren beide überrascht, mit welcher Genauigkeit ich stimmige Aussagen über Wirkungen chemischer Stoffe im Körper machen konnte. So konnte ich erklären, dass bestimmte Chemikalien bestimmte Nervenbotenstoffe blockieren, an bestimmten Muskelfasern ansetzen oder den Wasserhaushalt einer Zelle verändern. Bei einem Medikament konnte ich wahrnehmen, warum es erst etwa eine Woche nach der Einnahme zu wirken beginnt und warum die Wirkung über die Einnahme hinaus noch zwei bis drei Wochen anhielt. Es schien im Wahrnehmen keine Grenzen zu geben. Ich sprach über Zusammenhänge und Wirkungsmechanismen im Körper von denen ich selbst noch nichts gehört hatte. Leider gibt es hierüber keine Protokolle. Er sagte, für das was ich "einfach so" wahrnehme würden sie jahrelang forschen. So gab seinerseits Versuche, mich mit diesen Fähigkeiten in die chemische Industrie zu bringen, was ich jedoch nicht wirklich wollte. Das Training für Medialität bei Harald Wessbecher vertiefte noch einmal diese Fähigkeiten und gab mir einiges mehr an Sicherheit. Wichtig waren auch immer wieder "Beweise" für die Stimmigkeit meiner Wahrnehmung. So kam beispielsweise einmal eine Frau zu mir und ich bemerkte bei ihr eine verstorbene Frau: klein, blond und sie sagte, sie wäre ihre Mutter und hieße Helga. Tatsächlich war ihre Mutter kein und blond und hieß Helga. Solche Bestätigungen waren enorm wichtig, da ich ja doch auch immer einen zweifelnden Intellekt hatte, der durchaus kritisch alles hinterfragte. Was mir damals nicht gelang - was ich wohl gerne gehabt hätte - war Nummern auf versteckten Spielkarten wahrzunehmen. Was jedoch nicht schwierig war, war zum Beispiel drei flüssige, verschiedene Medikamente in ganz gleichen Fläschchen mit der Wahrnehmung auseinander zuhalten oder zum Beispiel Zettel mit dem Namen von Bekannten darauf, eindeutig zuzuordnen. Ich glaube, in diese Zeit fiel auch ein intensiver Kontakt mit der geistigen Führerin, die mich schon mein Leben lang begleitete. Sie war mir ja schon erschienen, als ich noch ein kleiner Junge war. Diese Frau, die ungebeten in meinem Zimmer stand und mir (leider) Angst einflößte. Wenn ich doch damals nur etwas mehr über Engel gewusst hätte! Und so machte ich mit dem Bewusstsein eines kleinen Jungen aus dem Engel eine Hexe, die mich ängstigte. Ca. 1990 tauchte sie dann häufiger auf und zeigte mir etliche von meinen früheren Leben. Sie zeigte mir deutlich ihre liebevolle Zuwendung und Unterstützung und auch welche gemeinsame Vergangenheit wir schon hatten. Eine tiefe innere Freundschaft und Liebe zwischen mir und ihr wurde sichtbar. Es war für mich und mein Lebensgefühl außerordentlich bereichernd zu spüren, dass sie einfach immer wieder neben mir stand und mir von ihrer Kraft und Liebe schenkte. Oft tauchte sie in stillen Momenten auf - z.B. wenn ich ruhig an einer Straßenecke stand und einfach nur die Leute beobachtete. Ca. 1990 begann ich neben dem Keramik-Attelier meine Arbeit mit Menschen. Ettliche Jahre machte ich beides nebeneinander. Ich unterrichtete an einer Fachschule für Arbeitspädagogik. So lernten etliche Menschen - zumeist Umschüler einer Arbeitamtmaßnahme von mir, wie man eine Kreamikwerkstatt betreibt, mit Ton Aufbau- und plastische Techniken anwendet. In kleinen Gruppen bereitete mir das anfangs viel Freude, obwohl Notengebung auch zu meinen Aufgaben gehörte, doch mit der Geldknappheit der Schule wurden die Gruppen größer und das keramische Gestalten verlor seine anfängliche Geruhsamkeit. Zudem gab ich 20 Jahre Kurse an der anthroposophischen Freizeitschule in Mannheim und war 20 Jahre dort freier Mitarbeiter. Es waren jeweils kleinere Gruppen meist aus dem anthroposophischen/künstlerischem Kontext, so dass das Arbeiten sehr angenehm war. Auch besuchte ich selbst etliche Kurse als Mitarbeiter dort sowohl im geistigen/anthroposophischen als auch im künstlerischem Bereich. (Plastizieren bei Hartmut Brunnenkant und Malerei bei Wolfgang Sautermeister, der heute den Mannheimer Kunstverein leitet). Lange Zeit begriff ich diese Schule mit ihrem geistigen und künstlerischem Wirken ein wenig als mein Zuhause. Doch auch hier gab es das Problem mit der anthroposophischen "Linientreue". Diese wurde mir "wegen meinen divrsen anderen spirituellen Tätigkeiten" vor kuzem abgesprochen. Tatsächlich war ein Abschied dann nach 20 Jahren Mitarbeit in diesem Haus auch stimmig. Dieses erdige und körperlich-handwerkliche Arbeiten mit dem Ton ist immer noch ein guter
Ausgleich bei der geistigen und spirituellen Arbeit mit Menschen. Zwar habe ich mein Keramik-Atellier
inzwischen offiziell geschlossen, doch mache ich zwischendurch immer wieder Keramikkurse (z.B.
Plastizieren von Krafttieren). Künstlerisch beschäftige ich mich zur Zeit mehr mit Musik
(siehe CD), Gesang, Performance (Lichterlabyrinth)
und Ritualen mit Trommel, anderen Rythmusinstrumenten, Gesang und Tanz (Trancetanz). Mal sehen
was alles noch kommen wird... ..... inzwischen hat sich noch einiges bewegt in meinem Leben: etliche Soullight-Trainingsgruppen,
Kraftortwanderungen, weitere CD-Projekte, Ritual-Performance, Gleitschirm-Fliegen und ich habe
begonnen ein Buch zu schreiben (über Energie und Bewusstsein).
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